Systemische Therapie

Die systemische Therapie ist, neben der Verhaltenstherapie, der Psychoanalyse und der tiefenpsychologisch fundierten Therapie eine, seit 2008 auch in Deutschland vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie anerkannte psychotherapeutische Fachrichtung. Die systemische Therapie betrachtet den Menschen als Teil eines komplexen Systems von Beziehungen und Randbedingungen, d.h., eine psychische Störung wird als Ausdruck eines gestörten Systems verstanden. Und auch jeder Einzelne ist ein in sich geschlossenes System bestehend aus verschiedenen Komponenten wie Körper, Geist, Gefühlswelt, Charaktereigenschaften, Begabungen und seiner Herkunftsgeschichte in ihrem individuellen Zusammenspiel.

Die vielfältigen therapeutischen Methoden der systemischen Therapie zielen darauf, Muster deutlicher werden zu lassen, Ressourcen zu aktivieren und die Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten zu erweitern. Ursprünglich aus der Familientherapie entwickelt, wird die systemische Therapie heute auch mit Erfolg in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Gruppen und Organisationen angewandt.

AUSFÜHRENDE THERAPEUTEN