Ein Weg zur Integration von Körper, Psyche und Haltung
Die Psychodynamische HaltungsIntegration PHI® ist eine moderne, tiefgreifende Methode, die von Anton Eckert auf Grundlage seiner über 30-jährigen Erfahrung mit der Postural Integration (PI) entwickelt wurde. Sie verbindet neueste Erkenntnisse aus der Neurobiologie, der Bindungsforschung, der Faszienforschung sowie der Integrativen Humanistischen Therapie zu einem ganzheitlichen Ansatz.
Körperhaltungen – Ausdruck unserer Lebensgeschichte
Im Laufe unserer Kindheit und Jugend reagieren wir auf belastende oder nicht ideale Lebensumstände, indem wir Schutz- und Haltemuster entwickeln. Wir lernen, uns zusammenzunehmen, Dinge zurückzuhalten, uns innerlich oder äußerlich anzuspannen. Diese Anpassungen schreiben sich nicht nur in unser Verhalten ein, sondern auch in unsere körperlichen Strukturen: in Muskeln, Faszien und Bewegungsmuster.
Wenn der Körper spricht
Diese inneren Haltungen zeigen sich als muskulär-fasziale Spannungen, Verkürzungen, Verdrehungen oder Blockierungen. Sie ordnen sich entlang anatomischer Linien, den sogenannten Anatomy Trains, und beeinflussen nicht nur unser äußeres Erscheinungsbild, sondern auch unsere inneren Einstellungen und Überzeugungen.
Berührt werden – im Körper und im Innersten
Die Arbeit mit PHI® geht tief – körperlich und seelisch. Über die präzise Berührung der Faszien wird nicht nur der Körper bewegt, sondern auch die verkörperte “Geschichte” eines Menschen angesprochen. In dieser Verbindung zwischen Körper und Seele liegt das besondere Potenzial von PHI®: Die Möglichkeit, eingefahrene äußere Haltungen und die damit verbundenen inneren Prozesse sanft zu verändern.
Worum es wirklich geht
Das Ziel der Psychodynamischen HaltungsIntegration ist es, die in alten Haltungs- und Schutzmustern gebundene Lebensenergie zu befreien und neu zu organisieren. So entsteht wieder mehr Lebendigkeit, Lebensfreude und ein tieferes Empfinden von Sinn und Erfüllung. Schon in wenigen strukturierten Grundsitzungen, die den gesamten Körper einbeziehen, können sich tiefgreifende, oft überraschende Veränderungen entfalten.
Eine Methode, die verbindet
PHI® lässt sich sowohl eigenständig anwenden als auch in andere körper- oder sprachtherapeutische Methoden integrieren – überall dort, wo der Einbezug des Körpers (Embodiment) die therapeutische Arbeit vertiefen kann. Im Zentrum der Arbeit steht immer die Beziehung zwischen Therapeutin und Klientin. Weil frühe Verletzungen in Beziehungen entstehen, braucht es auch einen sicheren Beziehungsraum, damit Heilung geschehen kann. Die eingesetzten Methoden dienen dabei als unterstützende Werkzeuge.