Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl R. Rogers

(auch „personenzentrierte“ oder „nondirektive“ Gesprächspsychotherapie)

Die klientenzentrierte Gesprächstherapie ist eine Therapieform der humanistischen Psychologie*. Sie vertritt ein Menschenbild, nachdem jeder Mensch die Fähigkeit und das Bedürfnis in sich trägt, sich schöpferisch selbst zu verwirklichen. Hierfür steht ihm alles Erforderliche in sich zur Verfügung.

Diese sogenannte Selbstaktualisierungstendenz kann gestört werden, wenn ein Widerspruch zwischen dem Selbstkonzept einer Person (das, was man über sich selbst weiß und denkt) und deren aktuellen Erleben besteht.

Diese Diskrepanz verursacht eine Blockade der Selbstverwirklichungskräfte, die sich dann in unterschiedlichen psychischen Problemen und Symptomen zeigen kann.

Um sie zu lösen und die Selbstverwirklichungskräfte wieder zu aktivieren, ist es notwendig, sich selber wieder so zu erleben zu können, wie man wirklich ist. Dabei können eigene Fähigkeiten und Ressourcen wahrgenommen und (wieder-) entdeckt (Selbstexploration) und Hemmnisse überwunden werden.

Ein solcher Selbsterforschungs- und Heilungsprozess braucht aber einen besonderen und geschützten Rahmen. Es ist Aufgabe des Therapeuten eine von Vertrauen und Offenheit geprägte Beziehung zu ermöglichen und ein Klima zu schaffen, in dem der Klient sich ehrlich zeigen und entdecken kann.

Für tiefergehende Information empfehlen wir folgende Webseiten:

1.https://www.carlrogers.de/personenzentrierte-ansatz-einstellung-nicht-methode.html

2.https://www.carlrogers.de/grundhaltungen-personenzentrierte-gespraechstherapie.html

3.https://de.wikipedia.org/wiki/Gesprächspsychotherapie_nach_Rogers

* siehe auch unter „Humanistische Psychologie“ auf dieser Webseite

 

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